Heiliger Benedikt
Es war eine Zeit, die der unseren gar nicht so fremd ist, in der
Benedikt von
Nursia begann seine Spuren in der Welt zu zeichnen: die Gesellschaften
waren
durch die Völkerwanderung großer
Instabilität ausgesetzt, Unruhe und Unsicherheit
machte sich allenthalben breit. Das 6. Jahrhundert war das letzte der
Äre der
Antike, in dieser Zeit hat Benedikt gelebt und gewirkt. Seine
Lebensdaten sind
schnell erzählt:
geboren 480 in Nursia, das in Umbrien, nord-östlich von Rom
gelegen ist,
529 gründete er sein erstes Kloster, Montecassino, das noch
heute existiert und
von Mönchen bewohnt wird, ca. 549 stirbt Benedikt.
Wenige Daten also, die uns zur Verfügung stehen und nur wenige
Informationen,
die die Bedeutung dieses Mannes auch nur erahnen lassen. Anders als bei
vielen
anderen Heiligen und Ordengründern liegt die Faszination und
die Bedeutung
dieses Mannes nicht in seinem Leben sondern in seiner Lehre, die er uns
in
seiner Klosterregel hinterlassen hat. Sie ist der Lebenskommentar
für alle Mönche
und Nonnen, die sich Benediktiner nennen. Aus ihr heraus gestalten die
vielen
Klöster ob in Afrika, Asien, ob Süd-Amerika,
Osteuropa oder eben in Hannover
benediktinisch-mönchisches Lebens angepasst an Zeit und Ort.

